Der Einfluss von DSGVO auf E-Mail Marketing und was Sie machen können

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E-Mail Marketing überlebt immer noch, obwohl viele vorausgesagt haben, dass es kein erfolgreiches Marketing-Modell sein würde. Die Spammer wurden eliminiert und die echten, interessanten Autoren überlebten.

E-Mail Marketing gab Marketers die Möglichkeit, mit ihren Kunden auf persönlicher Ebene zu kommunizieren. Mit neuen KI-Technologien gelang es, spezifische Informationen darüber zu geben, was die Benutzer lesen wollen und wann.

Die Hauptaufgabe bestand darin, die E-Mails von neuen oder potenziellen Kunden zu sammeln. Aber sobald sie ein Formular ausgefüllt oder etwas gekauft haben, konnte die E-Mail zu jeder E-Mailing  Liste hinzugefügt werden. Wenn der Benutzer unerwünschte E-Mails erhalten hat, hat er die Möglichkeit, sich am Ende jeder E-Mail abzumelden.

Jetzt ändert die neue Datenschutzverordnung oder DSGVO die Art und Weise, wie E-Mails gesammelt und Listen erstellt werden. Hier sind die wichtigsten Änderungen, die das E-Mail-Marketing ab dem 25. Mai betreffen

Die Zustimmung

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Wir haben bereits in einem Artikel über die wichtigsten Änderungen der DSGVO gesprochen. Die wichtigste, sowohl Verbraucher als auch Vermarkter, ist die Zustimmung. Ohne Zustimmung sind die Hände der Vermarkter gebunden. Was bedeutet das konkret für das E-Mail-Marketing?

Sie müssen die Zustimmung Ihrer Kunden erhalten, um E-Mails zu senden, die frei gegeben, spezifisch und informiert ist.

 

  • Informiert bedeutet, dass die Kunden wissen, welche Art von Informationen sie erhalten werden.
  • Frei gegeben bedeutet, dass keine Einwilligungspflicht besteht und dem Kunden keine andere Dienstleistung verweigert wird, wenn die Einwilligung zur Speicherung der E-Mail nicht erteilt wird.
  • Spezifisch bedeutet, dass die Benutzer wissen, wer Zugriff auf ihre Informationen hat und warum.

Was Sie tun müssen, ist:

  • überprüfen ob sie die richtigen Anmeldeberechtigungsregeln haben
  • überprüfen Sie die gegebene Zustimmung haben, bevor Sie etwas senden
  • dem Kunden die Möglichkeit geben, alle gesammelten Informationen ohne einen bestimmten Grund zu löschen
  • Ihre Nutzungsbedingungen überprüfen.

Das neue E-Mail Marketing

Also, eine gute Frage ist, was muss ich mit meinen bereits gesammelten E-Mails und Listen tun? Die Sache mit der DSGVO ist, dass sie wirklich geschaffen wurde, um dem Endverbraucher, dem alltäglichen Internetkonsumenten und Online-Käufer zu nutzen. Deshalb gelten die neuen Regeln nicht nur für Daten, die nach dem 25. Mai erhoben werden. Jeder Internetnutzer muss über die neuen Rechte und Regeln informiert werden. Viele Unternehmen wie LikedIn haben bereits E-Mails verschickt, die ihre Nutzer über die neue Datenschutzverordnung informieren. Und genau das sollten Sie tun.

  • Informieren Sie Ihre Kunden über die DSGVO und ihre Rechte.
  • Sammeln Sie die Zustimmung zur Verwendung ihrer persönlichen Informationen.
  • Überprüfen Sie, ob Sie eine Double-Opt-In-Praxis haben.
  • Erhalten Sie alle Informationen wie, wo und wer die gesammelten Informationen erhalten haben.

Die neue Unsubscribe Option

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Die Unsubscribe Option war großartig für Kunden und Unternehmen. Kunden haben den Vermarktern mitgeteilt, dass sie an dem Inhalt nicht interessiert sind, und sie wurden einfach aus der E-Mail-Liste entfernt. Dies bedeutete jedoch nicht, dass die gesammelten Informationen gelöscht wurden und nicht für andere Zwecke verwendet wurden. Wie zum Beispiel Erstellung Social Media-Anzeigenkampagnen, die auf Kunden ausgerichtet sind, von denen die E-Mails gesammelt wurden.

Mit DSGVO und der Möglichkeit alle gesammelten Informationen zu löschen, ändert sich auch die Abmeldeoption. Für Vermarkter bedeutet dies, den Kunden mehr Möglichkeiten zu geben. Die Kunden können Unsubscribe für:

  • Abmeldung von dieser bestimmten Kampagne / Liste klicken
  • Abmeldung von allen Listen und keine weiteren E-Mails bekommen klicken
  • oder Sie bezüglich der gesammelten persönlichen Informationen kontaktieren wollen.

Es ist wichtig nicht zu vergessen, dass der Kunde das Recht hat, alle gesammelten Informationen zu sehen, zu wissen, warum sie gesammelt wurden, wie lange sie gespeichert werden, und zu verlangen, dass sie gelöscht werden. Dies sind die grundlegenden Rechte, die Ihnen im Falle der Einwilligung die Möglichkeit geben, Dataprofiling durchzufuhren.

Dataprofiling ermöglicht es, persönliche E-Mail-Nachrichten basierend auf gesammelten Kundeninformationen zu erstellen.

Fazit

Ist die DSGVO das Ende des E-Mail Marketings? Nein.

Es bringt Marketingspezialisten dazu eine bessere Strategie zu erstelle wobei nur E-Mails, die für Kunden interessant und wichtig sind, versendet werden. Mit Hilfe von KI ist alles dies möglich.

E-Mail Marketing würde niemals funktionieren, wenn die Kunden zuerst die E-Mail öffnen und sich dann für das Unternehmen interessieren. Es sollte umgekehrt sein, und die DSGVO sorgt dafür, dass dies der Fall wird. Die Kunden, die ihre Zustimmung geben, werden darüber informiert, welche Inhalte sie erhalten. Sie werden auch diese Inhalte lesen wollen, weil sie mit der Firma vertraut sind.

Es ist jetzt unsere Aufgabe, ihnen diese E-Mails zu vermitteln, indem sie ein erfolgreiches Geschäft mit richtigen Marketingstrategien erstellen.

Und Oxidian kann Ihnen bei all dem helfen. Wir können Ihre Online-Marke stärken und Ihre Online-Community weiter ausbauen. Kontaktieren Sie uns und erfahren Sie wie. Oder kontaktieren Sie uns einfach bei Fragen zum E-Mail-Marketing oder zur DSGVO.

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